Der Landesverband Nachhaltiges Sachsen, Allianz „Sachsen kauft fair“ und Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen kritisieren Strategie der Landesregierung.

Die Debatte um einen sozial gestalteten Kohle-Ausstieg in der Lausitz zeigt, wie dringend die Politik mit gut durchdachten Konzepten auf die großen globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Migration und soziale Ungerechtigkeiten reagieren muss. Die sächsische Staatsregierung hat dafür eine neue Nachhaltigkeitsstrategie für den Freistaat vorgelegt. „Der Landesverband Nachhaltiges Sachsen begrüßt die Erweiterung der Sächsischen Nachhaltigkeitsstrategie von 2013“, sagt dessen Vorsitzende Antonia Mertsching. „Dennoch beschreibt die Strategie weiterhin lediglich das laufende Regierungsprogramm unter Nachhaltigkeitsaspekten. Von einer Strategie erwarten wir jedoch das klare Benennen von Zielen und wie diese erreicht werden sollen.“ Die aber fehlen nicht nur beim Thema Klimaschutz und Kohle weitgehend in dem Papier.

„Damit die Nachhaltigkeitsstrategie auch Wirkung entfalten kann, müssen dringend konkrete Umsetzungsinstrumente ergänzt werden“, fordert Ralf Elsässer, Vorstandsmitglied des Landesverbandes Nachhaltiges Sachsen. „Dazu gehört beispielsweise ein Nachhaltigkeits-Check für Gesetze, Beschlüsse und Förderprogramme.“

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